1. Herren: Mit 4 Punkten ein fast perfekter Saisonstart!

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Mit etwas Verspätung ging es am Samstag für die 1. Herrenmannschaft ins Spieljahr 2011/2012. Der selbst ernannte Havana-Club begann wie auch schon letztes Jahr mit dem zweiten Spieltag, den Ersten holen wir am 29.10. nach.

Bis auf Neuzugang Robby und „Ferien-Volleyballer“ Micha unternahmen wir die weite Reise nach Kolkwitz. Gegen die Gastgeber des KSV, 7. der Vorsaison, gab es in der vergangenen Spielzeit alle drei Duelle über die volle Distanz, wobei wir zweimal als Sieger vom Feld gehen konnten. Als dritte Mannschaft gesellte sich der SV Mühlenberg-Strausberg, Aufsteiger der Landesklasse-Ost, hinzu. Der SVM machte mit nur 2 Niederlagen im vergangenen Jahr und mit einem deutlichen 3:0-Sieg gegen Schöneiche III. am ersten Spieltag auf sich aufmerksam.


Kolkwitzer SV – WSG Buckow

Starting-Six: #1 Icke, #2 Stäffn, #3 Chrischi, #4 Jay, #5 Coach, #6 Ken, #Libero Herzi

Im ersten Abschnitt gab es zunächst ein eher gemütliches Auf und Ab, der KSV im Block recht agil, wir hingegen noch eher unbeweglich. Bis Mitte des Abschnitts immer auf Augenhöhe, konnte sich Kolkwitz dank ihrer besseren Feldabwehr einen Vorteil verschaffen und holte sich verdient Satz 1 mit 25:20.

So, nun hieß es Mund abwischen und Vollgas. Leider fanden wir das Pedal nicht bzw. nur selten. Und so gestaltete sich der zweite Durchgang ähnlich dem Spielbeginn. Kolkwitz gelang eine 22:16-Führung. Mit viel Moral und erweckter Kampfeslust gelang uns der Ausgleich. Als wir dann sogar zweimal Satzball hatten schien das Blatt gewendet. Doch die Gastgeber stemmten sich gegen den Satzverlust und siegten nach 29 Minuten 29:27.

Langsam traten die ersten Sorgenfalten in unsere Gesichter. Sollten wir erstmals seit vielen vielen Jahren mit einer Niederlage in die Spielzeit starten?

Satz drei begann wie zuvor. Zunächst Kopf an Kopf, danach mit einer größeren Führung für die Gastgeber zum 16:11. Glücklicher Weise fanden wir ab da an ins Spiel und der KSV für 10 Minuten nicht statt. Über die Spielstände 15:19, 19:20 und 23:21 holten wir den Dritten mit 25:21.

Den vierten Satz spielten wir dann endlich Volleyball so, wie wir es von uns selbst erwarten dürfen. Die Annahme stabil, die Abwehr einsatzfreudig und das Pass- und Angriffsspiel druckvoll und variabel. 25:16 und damit Tie-Break.

Den besseren Start erwischt der Gastgeber und erobert eine 7:4 Führung. Wir schaffen den Ausgleich, um postwendend wieder 8:11 zurück zu fallen. Erneut gelingt der Ausgleich und der zweite Matchball zum 18:16 konnte per Block verwandelt werden.


Kolkwitzer SV – SV Mühlenberg 3:2


KSV mit viel Mühe, Mühlenberg mit viel Leidenschaft. Tie-Break 19:17!


WSG Buckow – SV Mühlenberg

Starting-Six: #1 Icke, #2 Stäffn, #3 Chrischi, #4 Jay, #5 Doktor Tony, #6 Ken

Ohne den Coach, der mit seinen Mädels, die uns in Spiel 1 super angefeuert haben, nach Erkner gereist ist und dort ein prima 3:1-Sieg eroberte, gingen wir ins Spiel. Doktor Tony, unsere Punktemaschine, spielte auf der frei gewordenen Hauptangreiferposition und Herzi nahm als Feldspieler auf der Bank Platz.

Den besseren Start erwischte der Aufsteiger und erarbeitete sich ein 10:6 bzw. ein 14:10, den wir schnell egalisierten. Zum Satzende gelang uns eine knappe Führung und ein 25:23.

Im zweiten Abschnitt nahmen wir das Zepter in die Hand und konnten den Aufsteigern unser Spiel aufzwingen. Einzig die Nummer 14 des SVM, Klimek, konnte immer wieder für Punkte sorgen, was letztlich aber zu wenig war. 25:20 für uns.

Den dritten Satz begannen wir sehr dominierend und führten schnell 8:2. Nun war es an der Zeit den Joker zu ziehen. Herzi ersetzte Chrischi auf der Mittelblockposition. Unser Vorsprung wuchs bis auf 9 Punkte, den wir in ein 25:19 und damit in ein 3:0 umwandelten.


Fazit: „Ironie an: mit Coach nur 3:2, ohne Coach und mit Havana 3:0! Ironie aus“. Gut dass nach dem Abschied vom David in allen Mannschaftsteilen Verantwortung übernommen wird. Die Moral und der Spaß im Team sind groß und vor allem wir machen immer noch Training.


PS: nochmals großen Dank an: die Vereinsmutter, Bella, Steffi S., Steffi M., Katja und Anki, sowie den Mädels von Energie für die lautstarke Unterstützung.

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